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Wohnen für Hilfe

 

In vielen Hochschulstädten leben Senioren oder junge Familien mit Studenten in einer Wohnpartnerschaft zusammen. Der Student zahlt keine Miete, nimmt dem Senior bzw. der jungen Familie dafür aber alltägliche Arbeiten ab. 

Seit zwei Jahren hat die 71-jährige Monika Bauer eine Untermieterin: Ramona, eine Studentin aus Italien. Sie hilft ihrer Vermieterin im Garten, gießt dort die Blumen und hackt Unkraut. Sie bügelt die Wäsche und manchmal gehen die beiden zusammen einkaufen. Ramona zahlt keine Miete und auch keine Nebenkosten für ihr Zimmer. Dafür, dass sie bei Monika Bauer wohnen darf, hat sie sich verpflichtet, ihr im Haushalt zu helfen.

Mittlerweile leben in vielen Hochschulstädten Senioren und Studenten in einer Wohnpartnerschaft zusammen. Die Idee dahinter: Den schwierigen Wohnungsmarkt für Studenten zu entlasten und Senioren den Alltag zu erleichtern. Bei dieser Wohnpartnerschaft wird ein Vertrag aufgesetzt, in dem die Rechte und Pflichten festgehalten werden. Die Regel ist, dass der Student bei "Wohnen für Hilfe" pro Quadratmeter Wohnfläche eine Stunde Arbeit im Monat leistet, die Nebenkosten werden zusätzlich abgerechnet.

Ansprechpartnerin

Frau Heike Bermond
Projektbüro "Wohnen für Hilfe"
Frangenheimstr. 4
50931 Köln
Gebäude 214 Raum 807
Tel.: 0221 47 07 93 3
E-Mail: h.bermond(at)uni-koeln.de
Website: Wohnen für Hilfe